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Medikamentenmißbrauch und Medikamentenabhängigkeit in Deutschland

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Über den schädlichen Gebrauch von Medikamenten

Nach der Weltgesundheitsorganisation bedeutet Sucht einen

seelischen, eventuell auch körperlichen Zustand, der dadurch charakterisiert ist, dass ein Mensch trotz körperlicher, seelischer oder sozialer Nachteile ein unüberwindbares Verlangen nach einer bestimmten Substanz oder einem bestimmten Verhalten empfindet, das er nicht mehr steuern kann und von dem er beherrscht wird. Durch zunehmende Gewöhnung an das Suchtmittel besteht die Tendenz, die Dosis zu steigern. Einer Abhängigkeit liegt der Drang zugrunde, die psychischen Wirkungen des Suchtmittels zu erfahren, zunehmend auch das Bedürfnis, unangenehme Auswirkungen ihres Fehlens (Entzugserscheinungen wie Unruhe, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Angstzustände, Schweißausbrüche) zu vermeiden.

Heroin-Flasche

Heroin-Flasche

Wenn ich an einen Suchtkranken denke, habe ich automatisch das Bild eines blassen und abgemagerten Junkies oder eines betrunkenen Obdachlosen. Allerdings gibt es neben diesen ” harten Fällen “, die einem sofort ins Auge fallen, eine enorme Anzahl von Menschen, die von normalen Medikamenten abhängig sind, ohne das ihr soziales und berufliches Umfeld davon Notziz nimmt. Und wenn man weiss, dass Heroin von Bayer bis in die 1930er Jahre als gut verträgliches und besonders für Kinder geeignetes Schmerz- und- Husten-Mittel vermarktet wurde und das bis vor wenigen Jahrzehnten Amphetamin ( Speed ) Bestandteil verschiedenster Appetitzügler war, wird klar, dass die Unterscheidung in legale Medikamente und illegale Drogen recht willkürlich ist und eher dem politischen Zeitgeist als rationaler Entscheidung unterliegt.

Hier eine kurze statistische Übersicht über die Drogen- Alkohol und Medikamenten-Problematik in Deutschland:

  • Akoholabhängige: 1.600.000 Menschen
  • Zahl der Nikotinabhängigen: etwa 16 Millionen Menschen
  • Medikamentenabhängige: etwa 1.500.000 Menschen
  • Abhängig von harten Drogen – Heroin, Kokain: etwa 300.000 Personen
  • Glückspiel-Süchtige: bis zu 130.000 Menschen

Beachtlich ist, dass allein an den Folgen des Alkoholmissbrauchs jedes Jahr etwa 110.000 !!! Menschen sterben. Dagegen sind die Zahlen der an den Folgen des Drogenkonsums gestorbenen Menschen geradezu ” harmlos “: Man geht von 1000 bis 2000 Todesopfern jährlich aus. Die Haupttodesursache ist Überdosierung – was zum grossen Teil daran liegt, daß der Stoff auf dem Schwarzmarkt einen stark schwankenden Reinheitsgrad hat. Würde der Staat verstärkt Heroin an Schwerstabhängige ausgeben, würde diese Zahl sicher nochmals deutlich sinken. Darüber, wieviele Menschen an den Folgen ihrer Medikamentensucht sterben, gibt es keine statistischen Angaben.

Medikamente mit Suchtpotenzial

Am häufigsten werden Medikamente aus der Gruppe der Benzo-Diazepine mißbräuchlich benutzt.  Hier eine Übersicht der häufigsten Mittel:

Schlaf und Beruhigungsmittel: Hoggar N, Vivinox Sleep, Zopiclon CT, Zolpidem AL, …

Die Barmer GEK kritisiert im Arzneimittelreport für 2011, der sich ausführlich mit dem Thema Medikamentenabhängigkeit befaßte, ausdrücklich, daß viel zu oft Benzodiazepine an Alkoholkranke verschrieben werden, was regelmäßig zu einer Mehrfachabhängigkeit führt. Etwa 14 % der Alkoholkranken bekommen regelmäßig starke Beruhigungsmittel verordnet. Meiner Meinung nach ein absoluter Kunstfehler, wenn an Menschen, die bereits von einer Substanz abhängig sind, weitere Medikamente mit Suchtpotential ausgegeben werden. Nicht nur, weil der Suchtdruck für die Betroffen größer wird, sondern auch, weil die organschädigenden Auswirkungen deutlich verstärkt werden. Eine etwas ausführlichere Auswertung des Arzneimittelreports finden Sie hier: Gedanken zum Arzneimittelreport 2011.

Tranquilizer: Diazepam, Bromazepam, Tavor, Oxazepam, Lorazepam, Bromazepam, Dikaliumclorazepat, …

Diese Medikamente waren vor allem bis in die 1980er Jahre ein mehr als lohnendes Milliardengeschäft für die Pharmariesen.

Muskelrelaxans: Musaril, Tetrazepam

Benzodiazepine wirken angslösend, sedierend und entspannend und können innerhalb kürzester Zeit eine Sucht verursachen.

Daneben werden oft Abhängigkeiten von Weck – und Aufputschmitteln, z.B. Captagon (BtmG), AN 1, Reaktivan, Ritalin, Pervitin, Katovit, Percoffedrinol, Tradon, Senior 20, Contac H beobachtet.

Auch Schmerzmittel wie z.B. Optalidon, Valoron, Dolantin, Rosimon, Dolviran, Tramadol, Tilidin,  Remedacen, Gelonida, Malabon, Thomapirin, Spalt N, Quadronal, Voltaren und Vivimed haben ein sehr hohes Suchtpotenzial.

Woran erkennt man eine Medikamenten-Abhängigkeit?

Ein Anzeichen dafür ist eine stetige Dosisteigerung. Wenn Patienten einen Vorrat eines bestimmten Medikamentes anlegen, um auf keinen Fall ohne dazustehen, ist das auch ein typisches Zeichen. Falls Sie sich die Frage stellen, ob Sie Abhängig sind, sollten Sie auf jeden Fall mit einem Arzt sprechen, der die Situation am Besten einschätzen kann.

Besonders Menschen, die bereits früher an einer Abhängigkeitserkrankung litten sind gefährdet, schnell von Medikamenten abhängig zu werden. Auch Menschen mit ungelösten ( psychischen ) Konflikten und Krankheiten sind  stärker gefährdet, abhängig zu werden. Allerdings kann eine Substanz-Abhängigkeit jeden treffen, ganz unabhängig von sozialer Schicht, Alter und Persönlichkeitsstruktur.

Behandlungsmöglichkeiten

Ist man erst einmal in eine Abhängkeit geraten, ist es sehr schwer, ohne fremde Hilfe den Konsum zu beenden. Viele Abhängige reden sich ein, dass sie ganz einfach die Dosis reduzieren und dann ganz aufhören können – was in den seltensten Fällen klappt. Es gibt allerdings eine ganze Reihe von Kliniken und Einrichtungen, die sich auf Entgiftung – und viel wichtiger – Langzeittherapie spezialisiert haben. Eine 2 bis 4 Wöchige Entgiftung ist sicher der einfachere Teil. Viel schwieriger ist es, die ganzen belastenden Alltagssituationen ohne die beruhigende, stimmungsaufhellende oder antriebssteigernde ( … ) Wirkung der  Substanz zu bewältigen.

Als erste Anlaufstelle eignen sich besonders die lokalen Drogenberatungsstellen, die auch zum Thema Medikamentenmißbrauch kompetent beraten. Und das selbstverständlich anonym und unverbindlich. Auf folgender Seite finden Sie eine nach Postleitzahlen geordnete Übersicht deutscher Drogenberatungsstellen. Auf der Webseite des bw-lv können Sie eine anonyme Online-Beratung wahrnehmen. Webseite: http://www.bw-lv.de/ Link zur E-Mail-Beratung: https://bw-lv.beranet.info/index.php

Auch die Caritas und die evangelische Kirche bieten eine Online-Beratung in Suchtfragen an: http://www.caritas.de/onlineberatung/sucht und http://www.evangelische-beratung.info/angebote/suchtberatung

 

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